Ein besonderer Lehrer.

Meine Mutter schickte mir vorhin einen Zeitungsartikel über einen meiner ehemaligen Lehrer, der in wenigen Wochen in den Ruhestand geht. Ich mochte ihn besonders gern, weil er ein besonderer Lehrer war. Als Schüler sagten wir immer, was dieser Lehrer nicht weiß, weiß Gott auch nicht. Er hat eine unglaubliche Allgemeinbildung und ist ein sehr vielfältiger, interessierter Mensch. Weiterlesen

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Tagträumerin.

Ich träume ständig. Und ganz bewusst. Ich bin Tagträumerin. In allen möglichen Situationen fange ich an zu träumen. Beim Sport, in der Vorlesung, abends vor dem Schlafen, beim Essen, beim Arbeiten – überall. Natürlich nicht durchgängig, aber immer mal wieder. Weiterlesen

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Lächeln, lachen, strahlen.

Gestern fand ich bei Facebook folgendes Bild:

Ich glaube auch immer, wunderschön auszusehen, wenn ich lache. Wenn ich Fotos von mir sehe, auf denen ich lache, ist das jedoch eher ernüchternd. Weiterlesen

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Gesprächsrekord.

Montag
Drei Stunden habe ich in der Universitätsbibliothek an meiner Seminararbeit gearbeitet. Es ist nicht so, dass ich sie weitergeschrieben hätte. Es ist viel mehr so, dass ich drei Stunden am Stück damit beschäftigt war, Primärquellen zu überprüfen, weil ich unerlaubterweise viele Sekundärquellen benutzt habe. Drei geschlagene Stunden habe ich für etwa 20 Fußnoten gebraucht. Da kommt keine Freude auf. Erst recht nicht, wenn man als Student keine Sekundärquellen nutzen darf, Professoren aber fast ausschließlich aus Sekundärquellen zitieren. Weiterlesen

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Ich habe manchmal einen Knall.

Ich habe es getan. Ich habe mich samstags in die Höhle des Löwen gewagt – zu Aldi. Wie immer war ich beim Aldi meines Vertrauens – die Auswahl ist nicht groß, aber es reicht meistens für meinen täglichen Bedarf. Zwischendurch fahre ich mal zu Kaufland und decke mich dort mit dem ein, was mir bei Aldi fehlt (Cola Light und Kinderriegel zum Beispiel). Weiterlesen

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Eine Bilanz.

Vor ziemlich genau einem Jahr, nämlich am Freitag des Pfingstwochenendes 2011, ist meine Welt zusammengebrochen, bin ich zusammengebrochen. Ein letzter, banaler Tropfen brachte das Fass zum Überlaufen. Ich konnte nicht mehr, war mit den Kräften am Ende, war mit mir am Ende.

Die ganze Pfingstzeit über lag ich nur im Bett, war nicht ansprechbar, habe die Wand angestarrt und stundenlang geweint. Ich war in meiner Heimatstadt bei meiner Familie. Aber ich fühlte mich ganz allein auf dieser großen, weiten Welt. Klein und unbedeutend. Verloren und verlassen. Weiterlesen

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Wie ein Clown in der Zirkusmanege.

Ich bin ein Mensch wie jeder andere. Mein Wesen hat seine Sonnenseiten, es birgt jedoch auch seine Schattenseiten. Ich bin ein fröhlicher Mensch. Einer, von denen, die auch noch lächeln, wenn die Sonne mal nicht so sehr scheint.

Trotzdem sind die Schattenseiten, auch meine Schattenseiten, dunkel – wenn auch vielleicht nur gefühlt. Man verbirgt sie lieber vor dem Sonnenlicht. Man schließt sie lieber ein, um ja nicht zuzulassen, dass auch nur irgendein Schatten das Licht der Sonnenseite eindämmen könnte. Ich kann erst dann meine Schattenseiten gnadenlos offen legen, wenn ich weiß, dass meine Sonnenseite für den Zuhörer danach nicht weniger als sonst strahlt. Weiterlesen

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